ISU Trainer Konferenz

ISU Trainer Konferenz

Im Rahmen der NRW Ice Dance Trophy im Dortmunder Eissportzentrum fanden sich die ISU Trainer zu einer Konferenz zusammen, um wichtige Regelungen und Perspektiven des Eistanzes zu besprechen.

Eines der Hauptthemen waren mögliche Veränderungen nach den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi. Gerade in dem Diskussionspunkt, ob der Compulsory Dance beibehalten werden soll oder durch den Short Dance ersetzt werden, herrschte Uneinigkeit und noch wurde keine endgültige Übereinkunft getroffen. Ein wichtiges Argument, das Programm nur aus Short und Free Dance bestehen zu lassen, ist das größere Interesse des Publikums an freien Küren und individuelleren Tänzen. Einig war man sich über eine dringend notwendige größere Freiheit in den Choreographien und der Musikwahl. Zu viele Regeln hindern Trainer etwas Neues und Innovatives mit ihren Paaren zu zeigen. Natürlich würden diese Neuheiten auch Veränderungen in den Regeln erfordern, was beispielsweise mehr Punkte für die Kreativität verlangt. Generell müssen die Regelungen für vorgegebene Schritte, insbesondere im technisch gehaltenen Short Dance überdacht werden.

Weiterhin diskutierten die Trainer über mögliche neue Musikstile, auch über modernere Musik wie beispielsweise Hip Hop  wird dabei nachgedacht. Also lassen sich in den nächsten Jahren einige Neuheiten und Regeländerungen im Eistanz erwarten.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.