Ein spektakulärer Finaltag

von Sonja Schöber

Der letzte Tag der NRW Ice Dance Trophy hatte einige Höhepunkte zu bieten. So wurden am Sonntag die Entscheidungen sowohl bei den Junioren, als auch bei den Senioren in der abschließenden Kür getroffen.

Besonders bei den Dortmunder Paaren im Junioren Bereich wurde es laut in der Eishalle. So legten Florence Clark und Tim Dieck eine hervorragende Kür aufs Eis und wurden vom heimischen Publikum umjubelt. Doch das große Highlight erwartete die Zuschauer mit dem finalen Paar, den Dortmundern Shari Koch und Christian Nüchtern. Bereits im gestrigen Short Dance konnten die beiden mit einer hervorragenden Performance ihre Klasse unter Beweis stellen und gingen heute als Favoriten an den Start.

Besonders die Konkurrenz durch das französische Paar, Gabriella Papadakis und Guillaume Cizeron, das bei den letzten zwei Grand Prixs immer vor den Deutschen lag, war nicht zu unterschätzen. Mit 145,36 Punkten legten sie eine beeindruckende Kür vor und setzten Shari und Koch unter zusätzlichen Druck. Doch das Dortmunder Paar meisterte die schwierige Aufgabe souverän und tanzte sich mit Unterstützung des Publikums auf den ersten Platz. „Wir sind wirklich sehr überrascht gewonnen zu haben. Die Franzosen liegen aktuell auf dem zweiten Platz der Weltrangliste und es war hier auch etwas unser Glück, dass sie gestern im Short Dance gepatzt haben.“, gaben sich die Sieger bescheiden. „Unser Short Dance ist mittlerweile routiniert, doch bei der Kür haben wir an der Musik etwas verändert und somit war das schon etwas riskant. Gegen Ende haben wir nun einen schnelleren Rhythmuswechsel, daher sind wir froh, dass es auf Anhieb so gut mit dieser Umstellung geklappt hat.“, erklärte Christian Nüchtern ihre gelungene Performance.

Der weitere Höhepunkt des Abends war die Entscheidung in der Kategorie der „Seniors“. Das französische Paar Pernelle Carron und Lloyd Jones ging am Samstag mit einer fantastischen Leistung im Short Dance und 59,74 Punkten in Führung, dicht gefolgt von dem Geschwisterpaar Cathy und Chris Reed aus Japan mit 55,88 Punkten. Gleich dahinter auf Platz drei eine weitere Starterin der Reed Familie, die jedoch mit ihrem Partner Vasili Rogov für Israel startet.

Sonntagabend um 17:30Uhr war es dann endlich soweit, Die letzten Paare wurden auf das Eis gebeten und lieferten sich einen heißen Kampf um die Medaillenränge. Die Geschwister Reed legten dabei mit einer Gesamtpunktzahl von 140,83 eine eindrucksvolle Performance hin und machten es ihren nachfolgenden Konkurrenten nicht leicht. Doch mit sanften französischen Klängen wurden Carron und Jones aus Frankreich ihrer Favoritenrolle gerecht und  tanzten sich mit hervorragenden 147,47 Punkten auf Platz eins. Hinter dem japanischen Paar  landeten die Eistänzer Valeriya Starygina und Ivan Volobuev aus Russland auf Platz drei.

So gingen drei ereignisreiche und hochklassige Wettkampftage im Dortmunder Eissportzentrum zu Ende.

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